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24.01.2014
11:46

Inlineskaten auf der Gegenfahrbahn

75 % Mitverschulden ist angemessen

In einem Urteil des OLG Hamm vom 18. Juni 2013 (Az. 9 U 1/13) hat sich das Gericht zum Mitverschulden von Inlineskatern geäußert. Grundsätzlich haben Inlineskater außerhalb geschlossener Ortschaften den linken Fahrbahnrand zu benutzen. Keineswegs dürfen sie mittig auf der Gegenfahrbahn fahren.

Vor schwer einsehbaren Kurven müssen Inlineskater erhöhte Sorgfalt walten lassen und sich der Kurve gehend nähern oder zumindest auf der leichter einsehbaren Seite fahren. Wenn ein Inlineskater in einer nicht übersehbaren Linkskurve mittig auf der Gegenfahrbahn fährt und dabei mit einem entgegenkommenden PKW zusammenstößt, ist nach Auffassung des OLG Hamm ein Verschuldensanteil des Inlineskaters von 75 % angemessen.

Schließlich habe der Inlineskater den Unfall durch seine Fahrweise selbst verschuldet. Der PKW-Fahrer müsse sich nur die Betriebsgefahr seines Fahrzeuges anrechnen lassen.

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